Die Innovations-Initiative für sichere, standardisierte & digitale Medizintechnik

Schluss mit Papier. Digitale Kommunikation für jedes Medizinprodukt!

Führende Gesundheitseinrichtungen positionieren sich gemeinsam: Herstellerinformationen fließen zukünftig digital, maschinenlesbar und sicher – auf einem offenen Industriestandard (AAS/IDTA & Digitaler Produktpass 4.0).

Den Standard verstehen

Stellen Sie sich einmal vor, dass zu allen Medizinprodukten Ihres Unternehmens über den gesamten Lifecycle alle Informationen und Daten für alle Beteiligten (Hersteller, Betreiber, Nutzer, etc.) in einem für alle lesbaren Format bereitgestellt werden.

Die Situation heute
Die Initiatoren
Dräger Medical Deutschland / Dräger TGM, Lübeck
Schmitz medical GmbH & Co. KG
Samedis.care GmbH
unterstützt von
Wedeleit Health Care Management Service
Single Source of Truth
Infusionspumpe · Typ X-200 UDI-DI · Standort OP 3
aktiv
Gebrauchsanweisung (eIFU) v3.2 · aktuell
Sicherheitsmeldung / Rückruf keine offen
Nächste STK/MTK 12.11.2026
Ersatzteile & Reparatur verfügbar
Cybersicherheit · SBOM / Advisory NIS-2-ready
CO₂-Fußabdruck / End-of-Life im Produktpass
Code am Gerät scannen
Jedes Gerät trägt seinen Code – dahinter liegt der Digitale Produktpass.
Der analoge Status quo

Informationen liegen überall – nur nicht dort, wo sie gebraucht werden

Papier-Beipackzettel, PDF-Mails und verstreute Herstellerportale kosten Zeit, verursachen Medienbrüche und gefährden im Ernstfall die Patientensicherheit. Der behördliche Meldeprozess ist dabei nur ein Teil des Gesamtprozesses – die wesentliche Kommunikation findet weiterhin offline und durch manuelle Recherche statt.

Fragmentierte Daten

Jedes Gerät, jeder Hersteller, jedes Portal ist anders. Kein einheitlicher, aktueller Datenstand für Ihr Haus bzw. Ihr Unternehmen.

Risiko bei Rückrufen

Sicherheitsmeldungen kommen per Brief oder Fax – ohne Nachweis, dass sie das betroffene Gerät auch erreicht haben.

Manueller Aufwand

Bestandsverzeichnis, Nachweise und Dokumentation werden mühsam von Hand gepflegt statt automatisch bedient.

Einhaltung gesetzlicher Pflichten

Patientengefährdung, Betriebsgefährdung, Risiko einer Vermarktungssperre, Image-Verlust, Kosten und Haftung.

Was heute im Prozess geschieht, u/o verloren geht

  • Unsicherheit nach der Zwischenfall-Meldung über das weitere Verfahren
  • Parallelmeldungen an Hersteller und Behörde führen zu ineffizienten Parallelprozessen
  • Zeitverluste durch Intransparenz über Status, Untersuchung, Stellungnahmen, Risikobewertung und Ergebnis
  • Erschwerte Zuordnung von Sicherheitsmaßnahmen und Herstellerinformationen, die ggf. weitere, ähnliche Modelle betreffen
  • Systembrüche erschweren die Rückmeldung der Betreiber und Anwender an die Hersteller
Wir erfinden das Rad nicht neu

Aufgebaut auf dem offenen Industriestandard 4.0

Die Verwaltungsschale (Asset Administration Shell, AAS) ist der international genormte digitale Zwilling eines Assets – DIN EN IEC 63278, getragen von der Industrial Digital Twin Association (IDTA). Darauf setzt der Digitale Produktpass 4.0 auf: hersteller- und branchenneutral, menschen- und maschinenlesbar, mit kontrolliertem, rollenbasiertem Zugriff.

Kein Vendor-Lock-in, keine Insellösung – Interoperabilität mit Ihrer CAFM-, CMMS- und Medizintechnik-Software.

Mehr fachliche Hintergründe Ausblenden
Entscheidend ist die ein-eindeutige Zuordnung: Jedes Medizinprodukt wird über seine UDI-DI und UDI-PI referenziert, jede Information landet in einem standardisierten Teilmodell (Submodel) – digitales Typenschild, technische Daten, Handover- und Betriebsdokumentation, Wartung, Cybersicherheit inkl. SBOM sowie CO₂-Fußabdruck. Weil Struktur und Semantik genormt sind, können Betreiber-, Hersteller- und Behördensysteme die Daten ohne bilaterale Schnittstellenprojekte lesen und schreiben. Damit entsteht Kompatibilität und Verfügbarkeit für alle Beteiligten – unabhängig von Anbieter, Plattform und Systemgeneration.

Ein Datenstand · viele Empfänger

  1. Hersteller pflegt den Produktpass einmalig Manuals, Sicherheitswarnungen, Change-Requests
  2. Verwaltungsschale (AAS) = Single Source of Truth ein-eindeutig referenziert über UDI-DI & UDI-PI
  3. Betreiber · Anwender · Behörden greifen digital zu rollenbasiert, versioniert, nachvollziehbar
Die Vision – die Lösung
Stellen Sie sich noch einmal vor: Zu jedem Medizinprodukt liegen über den gesamten Lebenszyklus alle Informationen für alle Beteiligten – Hersteller, Betreiber, Anwender, Behörden – in einem für alle lesbaren Format vor. Schluss mit analog und Papier. Stattdessen digitale Kommunikation, immer und überall.

Sicheres, standardisiertes & digitales Medizintechnik-Management – ein-eindeutig, immer und überall

Betreiber und Anwender melden mit Bezug zur UDI-DI und UDI-PI direkt und standardisiert. Hersteller erhalten und senden Vorgänge direkt und standardisiert und steuern den Prozess. Die vom Hersteller registrierten Produktstammdaten werden in einem öffentlichen Katalog bereitgestellt.

Betreiber MP-Stammdaten mit ein-eindeutiger Produktkennung (UDI)
Melde- & Überwachungsportal BfArM · EUDAMED
Hersteller kommunizieren Product Change Notifications (PCN) und Field Safety Notices (FSN)
AAS · DIN EN 63278 Asset Data Exchange Hub EU: DPP Registry
PCN/FSN-Portal Betreiber, Anwender und Patienten erhalten zielgenau Meldungen für ihre registrierten und betroffenen Produkte
Win-Win-Win

Nutzen für Hersteller, Betreiber und Anwender

Ganzheitliche Prozess-Digitalisierung zur Automatisierung von Compliance-Prozessen – ein Standard, von dem alle Seiten der Wertschöpfungskette profitieren. Nachhaltig, offen, agil.

Hersteller

Einfach, wirtschaftlich profitieren

  • Niedrige Einstiegshürde in digitalisierte Servicekommunikation
  • Senkung der Dokumentations- und Compliance-Kosten durch die Single Source of Truth
  • Wegfall teurer analoger Kommunikationswege
  • Basis für Field Service, Predictive Maintenance und After-Sales
  • Neue digitale Servicegeschäftsmodelle
  • Standortvorteil im globalen Wettbewerb – gerade für den Mittelstand
Betreiber

Weniger Aufwand, mehr Sicherheit

  • Einheitliche, aktuelle Geräteinformationen je Gerät
  • Automatische Inventarisierung und Bestandsverzeichnis-Pflege
  • Sicherheitsmeldungen digital, unmittelbar, lückenlos und quittiert
  • Reduktion des Aufwandes nach MPBetreibV – Regulatorik als Nebenprodukt
  • Geringere Prozesskosten, mehr Planungssicherheit
  • Nachhaltigkeit & Investitionsschutz: Lebensdauer-, Reparatur- und Ersatzteildaten für längere Nutzung
  • Integration in CAFM/CMMS und Medizintechnik-Software
Anwender

Alles Wichtige direkt am Gerät

  • Aktuelle Gebrauchsanweisung (eIFU) per QR-/Data-Matrix-Code am Gerät
  • Verlässliche Sicherheitshinweise ohne Suchaufwand
  • Einweisungs- und Schulungsunterlagen kontextbezogen verfügbar
  • Höhere Anwendungssicherheit
  • Mehr Zeit für Patienten statt Dokumentation
  • Fokus der Behörden auf Monitoring statt Verwaltung
  • Beschleunigung der Gesamtprozesse
  • Steigerung der Qualität und Patientensicherheit
Der Unterschied

Bisher analog – nachher digital

Der Nutzen entlang konkreter Anwendungsfälle im Alltag von Einrichtung, Hersteller und Anwender.

Ihr Nutzen

Virtueller Show-Room

Zukunft real erleben – im begehbaren 3D-Raum

Im virtuellen Show-Room wird sichtbar, was der Standard im Alltag bedeutet: Geräte im OP anklicken, den Digitalen Produktpass öffnen, Gebrauchsanweisung, Sicherheitsmeldungen und Wartungsnachweise direkt am Asset abrufen.

  • Anästhesie-Arbeitsplatz
  • Patientenmonitor
  • OP-Tisch & Deckenversorgung
  • OP-Leuchte
Show-Room öffnen

Platzhalter: Der Klick öffnet später den interaktiven Unity-3D-Show-Room.

Compliance als Nebenprodukt

Regulatorische Ziele erfüllen sich fast von allein

Saubere, strukturierte und nachhaltig verfügbare Daten bedienen die zentralen Anforderungen der Medizintechnik – bis hin zu Patientensicherheit und Nachhaltigkeit – ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand.

MDR (EU) 2017/745
Europäische Medizinprodukte-Verordnung

Zentrale Bereitstellung der Daten für die europäische Medizintechnikdatenbank (EUDAMED), UDI-Nachverfolgbarkeit, elektronische Gebrauchsanweisungen, technische Dokumentation und Post-Market-Surveillance.

MPBetreibV
Medizinprodukte-Betreiberverordnung (Deutschland)

Bestandsverzeichnis, Medizinproduktebuch und STK-/MTK-Nachweise lassen sich aus den Standarddaten ableiten.

NIS-2 · EU 2022/2555
EU-Richtlinie zur Sicherheit von Netz- & Informationssystemen

Cybersicherheit: aktuelles Asset-Inventar, Lieferkettensicherheit und digitale Security-Advisories inkl. SBOM unterstützen die Pflichten aus Art. 21 (in Deutschland über das NIS2UmsuCG).

ESPR · DPP
EU-Ökodesign-Verordnung

Der EU-weite Digitale Produktpass wird ab 2026 stufenweise Pflicht (u. a. Elektronik ab 2027). Wer heute auf DPP 4.0 setzt, ist vorbereitet.

Der Netzwerkeffekt

Die kritische Masse überwinden – den Markt verändern

Sobald führende Einrichtungen den etablierten Industriestandard einfordern, werden weitere Einrichtungen, Hersteller und Behörden folgen. Bürokratie und analoge Formalismen entfallen dann fast als Nebenprodukt eines digitalen Standards. Aus der Initiative wird ein MedTech Safety Hub!

  1. 1 Innovationspartner positionieren sich sichtbar und unterstützen die Initiative
  2. 2 Hersteller steigen niederschwellig mit ein
  3. 3 Ein Netzwerk entsteht
  4. 4 Behörden greifen den Standard auf
Zwei Wege – ein Ziel

Innovationspartner werden

Betreiber von Gesundheitseinrichtungen und MedTech-Hersteller positionieren sich als Innovationspartner – mit jeweils abgestimmter Rolle, ohne formale Mitgliedschaft.

Für Betreiber von Gesundheitseinrichtungen

Sie unterstützen die Initiative und schaffen dadurch die Nachfrage im Markt.

  • Die Initiative sichtbar unterstützen
  • Digital bereitgestellte Produktinformationen künftig nutzen
  • Den Standard in den eigenen Liefer- und Einkaufsbedingungen verankern

Gestaltungsmacht: Sie geben das Beschleunigungstempo vor und bewegen die Industrie dazu, auf analoge Wege zu verzichten – ein Vorteil, den einzelne Häuser allein nicht erreichen werden.

Für MedTech-Hersteller

Sie gestalten den Standard aktiv mit – und legen die Basis für digitale Service- und Geschäftsprozesse.

  • AAS-Submodelle für die Medizintechnik beschreiben & etablieren
  • Willensbekundungen & Ressourcen der Industrieverbände einbringen
  • Gemeinsam an einem interoperablen Standard arbeiten
  • Vorreiterrolle: den Markt mitprägen, statt einem später gesetzten Standard zu folgen

Der Einstieg ist einfach: Standardisierte Submodelle – digitales Typenschild, technische Daten, Handover-Dokumentation, Wartung, CO₂-Fußabdruck – sind bereits verfügbar. Wir halten die Einstiegshürde bewusst niedrig und begleiten Sie.

Gemeinsam stark

Initiatoren & Innovationspartner

Erste Hersteller forcieren die Projektlösung bereits. Weitere Betreiber von Gesundheitseinrichtungen und Medizinprodukte-Hersteller kommen als Innovationspartner dazu.

Initiatoren
Dräger Medical Deutschland / Dräger TGM, Lübeck
Schmitz medical GmbH & Co. KG
Samedis.care GmbH
Unterstützt durch
Wedeleit Health Care Management Service
Ihre Ansprechpartner
Thomas Merz
Thomas Merz Initiative MedTech Safety Hub thomas@samedis.care +49 1520 919 04 39
Rainhard Wedeleit
Rainhard Wedeleit Wedeleit Health Care Management Service rainhard@wedeleit.de +49 160 963 89 705
Zeichen setzen!

Werden Sie Innovationspartner des MedTech Safety Hub

Gestalten Sie aktiv mit und unterstützen Sie die Initiative. Erscheinen Sie – nach Abstimmung – namentlich und mit Logo. Einrichtungen nutzen die digitalen Informationen, Hersteller gestalten den Standard aktiv mit.

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partner-werden@medtechsafetyhub.de